Das freigewordene Haus bezieht Franz Hoffmann mit seiner kinderreichen Familie.

 

Elf Kin­der wachsen in dem Haus auf, zwei davon sterben schon im Jahre 1935 in Geidau. Sie werden auf unse­rem Friedhof beerdigt.

 

Franz Hoffmann arbeitet sich zum Vorarbeiter in der 'Muna' hoch. Auch Tochter Frieda arbeitet nach der Schulentlassung in der 'Muna'.

 

Franz Hoffmann gehört zu jenen Geidauern die im Januar 1945 nicht auf die Flucht gehen wollen, aber dann raten ihm Soldaten, die das Dorf verteidigen sollen, eindringlich das Dorf zu verlassen und den Rat befolgte er.

 

Tochter Frieda, sie ist zu der Zeit in Rauschen beschäftigt, gelingt die Flucht über Pillau in die Gegend von Lünen, in Nordrhein-Westfalen.

 

Ihre jüngeren Geschwister findet sie nach aktiver Suche über den Suchdienst des DRK. Bruder Heinz, gelernter Maurer, hat sich in Creutz­wald in Frank­reich nieder­gelassen und lebt dort noch heute. Die Eltern, Schwester Hanna, und Bru­der Willi sol­len auf der Flucht in der Gegend von Lochstädt gestorben sein. Schwester Herta, verh. Leideker, stirbt am 08.01.1985 nach einer Herzoperation in Oberaden, dort lebt auch Frieda heute, als verh. Ryske.

 

 

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