Es war einmal. Geidau. Das Dorf.
Es war einmal. Geidau. Das Dorf.

Direkt neben unserem Hof, nur getrennt durch die Trift, liegt der so genannte Krausesche Hof. Das Anwesen gehörte einst einer Familie Rose. Tochter Ludowika heiratete Bauer Krause der ander­weitig Ländereien besaß und die Kate samt Grundstück zum Kauf anbot. Daraufhin über­nimmt mein Vater das gesamte Anwe­sen.

 

Das strohgedeckte Wohnhaus wird unser Insthaus. In dem Haus sind drei Wohnun­gen einge­richtet. Eine davon bewohnt Fritz Hildebrandt mit seiner Frau Anna und Tochter Edel­traut. Dazu soll auch ein Pflegesohn, namens Kurt gehören, an ihn kann ich mich nicht erinnern. Auch Fritz Hildebrandt ist als Vorarbeiter bei der 'Muna' in Powayen beschäf­tigt und hilft während der Ernte­zeit oft auf unserem Hof. Frau Hildebrandt ist eine zuverlässige Hilfe für meine Mutter in Haus und Hof - wann immer Not am Mann ist.

 

Die Familie soll irgendwann auf der Flucht in Greifswald ge­sehen worden sein, gilt aber als verschollen.

 

 

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